MUSIKER:INNEN

Arthur Michel
Horn
Arthur Michel begann seine musikalische Ausbildung als Hornist 2005 am Conservatoire Municipal Paul Dukas in Paris. 2017 setzte er sein Studium an den Regionalen Konservatorien von Paris und Gennevilliers fort. Nach seinem Diplom wechselte er 2022 an die Haute École de Musique in Genf unter der Leitung von Bertrand Chatenet und Jean-Pierre Berry. Derzeit absolviert er dort sein Masterstudium in Musikpädagogik.
Als begeisterter Orchestermusiker tritt Arthur Michel regelmäßig mit verschiedenen Ensembles auf, darunter Capella Mediterranea, das Orchestre des Nations, das Orchestre de la Suisse Romande und das Ensemble Contrechamps.
Neben seiner Konzerttätigkeit widmet er sich der Musikvermittlung und unterrichtet seit 2025 an der École de Musique du Val Montjoie und seit 2026 an der École Municipale de Musique et de Danse de Passy.

Daniel Bossi
Geige
Daniel Bossi schloss 2021 sein Violinstudium mit Auszeichnung am Konservatorium Monteverdi in Bozen in der Klasse von Marco Bronzi ab und erwarb 2024 das Diplom der Akademie des Teatro alla Scala unter der Leitung von Daniele Pascoletti. Ab September 2026 wird er den Masterlehrgang an der Hochschule Luzern in der Klasse von Friederike Starkloff absolvieren.
Er ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und tritt als Solist sowie in kammermusikalischen und orchestralen Formationen in Italien und im Ausland auf. Dabei arbeitete er mit renommierten Institutionen wie dem Orchester des Teatro alla Scala, dem Maggio Musicale Fiorentino und dem Teatro La Fenice zusammen. Zudem war er Konzertmeister verschiedener Jugend- und Akademieorchester.
Seine Konzerttätigkeit führte ihn in bedeutende Säle wie das Teatro alla Scala, das Wiener Konzerthaus, den Herkulessaal in München, das Beijing Performing Arts Centre und das Royal Opera House Muscat.

Gabriele Seggioli
Geige
Gabriele Seggioli, geboren in Taranto, schloss sein Violinstudium mit Auszeichnung am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen ab. Anschließend zog er nach Budapest, wo er sein Masterstudium an der Franz-Liszt-Musikakademie bei Professor István Kertész mit Bestnote absolvierte.
Er ist regelmäßig als Gastmusiker bei renommierten italienischen Orchestern tätig, darunter das Orchestra della Fondazione Arena di Verona, die Fondazione Orchestra Sinfonica Siciliana, die Fondazione Haydn von Bozen und Trient sowie die Fondazione Teatro Petruzzelli in Bari. Derzeit ist er Stimmführer der zweiten Violinen beim Orchestra Sinfonica Metropolitana von Bari in Apulien.
Konzerte führten ihn in bedeutende Säle Europas, darunter den Musikverein Wien, den Herkulessaal in München, den Müpa – Palace of Arts in Budapest sowie die Konzerthalle Vatroslav Lisinski in Zagreb.

Kardelen Buruk
Bratsche
Kardelen Buruk begann im Alter von acht Jahren Violine zu spielen und wechselte mit zwölf Jahren zur Viola. Sie absolvierte ihr Bachelorstudium am Koninklijk Conservatorium in Den Haag und schloss 2020 ihr Masterstudium mit Auszeichnung bei Mikhail Zemtsov ab.
Sie arbeitete mit renommierten Künstlern wie Valery Gergiev, Jac van Steen, Nobuko Imai, Gilles Apap, Gilad Karni, Mikhail Kugel und Garth Knox zusammen. Beim International Viola Congress 2018 präsentierte sie ihr eigenes Musiktheaterprojekt Moonwalk und gewann 2019 mit ihrem Viola-Duo Black Büyü den Grote Kamermuziekprijs.
Als Mitglied des Global Leaders Program reiste sie durch Chile und Jamaika und gründete das Projekt Music Bridge. Sie ist Mitglied verschiedener Ensembles wie dem Ciconia Consort, dem Libero Ensemble, dem Marmoucha Orchestra, dem Eudora Quartet, dem Ensemble Orochi, dem Ensemble Fluweel und Metropole Orkest. Seit 2024 ist sie als Host bei TivoliVredenburg in Utrecht tätig. Aktuell ist sie erste Bratsche und Orchestermanagerin des ReisOrkest Arnhem.

Matteo Bodini
Cello
Matteo Bodini, geboren und aufgewachsen in Schlanders, absolvierte sein Studium in Salzburg und Bozen. Während seiner Schulzeit war er Schüler von Maria Tutzer an der Musikschule Meran und gewann mehrfach den Wettbewerb Prima la Musica in Österreich.
Von 2016 bis 2019 war er festes Mitglied des Orchestra Giovanile Luigi Cherubini unter der Leitung von Riccardo Muti, zeitweise auch als Solocellist. Darüber hinaus wirkte er als regelmäßige Aushilfe unter anderem bei Orchestern in Sanremo, Lugano, Bregenz, Novara und Bozen, bei den Solisti Aquilani sowie als Stimmführer der Akademie St. Blasius in Innsbruck.
Matteo Bodini nahm an der Gustav Mahler Akademie in Bozen teil und besuchte Meisterkurse bei Sandro Laffranchini, Niklas Schmidt, Roel Dieltiens, Tatiana Vassiljewa, Ulrike Hofmann und dem Belcea Quartet.

Emma Moling
Kontrabass
Emma Moling stammt aus Südtirol und begann das Studium des Kontrabasses im Alter von neun Jahren. Sie absolvierte ihr Bachelor-Studium am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen bei Sante Braia und setzte ihre Ausbildung im Masterstudium am Koninklijk Conservatorium in Den Haag in der Klasse von Theotime Voisin fort. Anschließend schloss sie ihr Masterstudium in Musikpädagogik an der Haute École de Musique in Genf unter der Leitung von Alberto Bocini ab.
Sie wurde Mitglied des Nationale Jeugdorkest und des Orchestre National des Jeunes du Luxembourg. Darüber hinaus sammelte sie Orchestererfahrung mit der Südtirol Filarmonica, dem Orchestra giovanile Luigi Cherubini unter der Leitung von Riccardo Muti, dem Orchestre Lancy-Genève und der Camerata Cromatica von Genf. Emma ist die Initiatorin und künstlerische Leiterin der Konzertreihe LASSÖ – N conzert por te.
KOMPONIST

Matthäus Crepaz
Komponist, Arrangeur, Dirigent & Musikpädagoge
Matthäus Crepaz (1985), Komponist, Arrangeur, Dirigent und Musikpädagoge, ist in Bozen geboren und in St. Ulrich in Gröden aufgewachsen. Nach seinem Studium der Posaune am Konservatorium Claudio Monteverdi in Bozen widmet er sich mit großer Leidenschaft der Musik in ihren unterschiedlichsten Ausdrucksformen.
Seine Werke reichen von sinfonischer Orchestermusik und Filmmusik bis hin zu Blasmusik, Musik für Video Games, Volksmusik und Elektronischer Meditationsmusik. Matthäus Crepaz schuf bisher rund 50 Kompositionen und zahlreiche Arrangements für verschiedene Besetzungen.
Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählen Projekte mit Giorgio Moroder, Arrangements für das WDR-Funkhausorchester Köln und die Uraufführung seiner Komposition Fuoco di Gioia bei der Südtiroler Olympia-Eröffnungsfeier ON FIRE 2026.
